Die sieben Todsünden haben ihren Ursprung im frühen Christentum und wurden zum ersten Mal im 4. Jahrhundert formuliert. Es sind dies: Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit. Sie gelten nicht als konkrete Taten, sondern als innere Haltungen oder Laster, die den Menschen von Gott entfernen.
Die dritte Ausgabe der Serie widmet sich dem Hochmut – jener Todsünde, die in der christlichen Tradition oft als Ursprung aller anderen Laster gilt. Hochmut bedeutet eine übersteigerte Selbstüberschätzung, das Gefühl, über den Dingen und über anderen Menschen zu stehen. Ein Tier verkörpert diese Haltung wie kaum ein anderes: der Löwe. Mit seiner majestätischen Erscheinung, seiner selbstverständlichen Dominanz und der Aura absoluter Überlegenheit ist er seit jeher ein Symbol für Stolz und Königswürde.
Dabei ist es gerade diese natürliche Erhabenheit, die die Todsünde so subtil macht. Hochmut tritt nicht laut oder aggressiv auf, sondern oft würdevoll, sicher, kontrolliert – und dennoch gefährlich. Denn wer sich zu sehr überhöht, verliert leicht den Blick für Realität und Demut.
Auch diese dritte Ausgabe erscheint als klassische und befärbte Prägung und ist auf nur 999 Stück weltweit limitiert. Eine eindrucksvolle und zugleich ironische Darstellung einer Todsünde, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Hochmut 2.0!